Studiengangsentwicklung
Studiengangsentwicklung ist der strukturierte Prozess der Entwicklung neuer oder der Reform bestehender Studiengänge. Sie umfasst die fachlich-curriculare Arbeit (Modulhandbücher, Lernziele, Prüfungsordnungen) und idealerweise auch die strategischen Dimensionen: Profil, Zielgruppe, Markt, Wettbewerb, Studienformat, Studiengangsname und Kommunizierbarkeit.
In der Praxis wird Studiengangsentwicklung an deutschen Hochschulen oft primär als curriculare Arbeit verstanden — vorbereitet von Fakultätsgremien, durchlaufen durch Akkreditierungsverfahren, dann an die Marketingabteilung zur Bewerbung übergeben. Diese Reihenfolge funktioniert in vielen Fällen, scheitert aber dort, wo markt-, zielgruppen- und kommunikationsrelevante Entscheidungen zu spät getroffen werden.
Marktorientierte Studiengangsentwicklung verbindet beide Perspektiven von Anfang an. Sie erfordert Bereitschaft auf beiden Seiten — Fakultäten müssen Marktperspektiven zulassen, Marketingseiten müssen fachliche Tiefe ernst nehmen.
Studiengangsentwicklung ist nicht das gleiche wie Studiengangsmarketing. Entwicklung entscheidet, *was* angeboten wird. Marketing entscheidet, *wie* darüber kommuniziert wird. Marketing kann nicht reparieren, was in der Entwicklung falsch gelaufen ist.
Studiengangsentwicklung als Beratungsfeld
Wie MAGISTER in diesem Feld arbeitet — Vorgehen, Formate und typische Anlässe.
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