Wir beraten Fakultäten und Hochschulleitungen bei der Entwicklung neuer Studiengänge, der Reform bestehender Programme und der Repositionierung im Wettbewerb. Mit der Innensicht der Fakultät und der Außensicht des Marktes — und mit dem Verständnis, dass akademische Qualität und Marktorientierung kein Widerspruch sein müssen.
Studiengangsentwicklung wird in vielen Hochschulen primär als curriculare Arbeit verstanden: Modulhandbücher schreiben, Prüfungsordnungen abstimmen, Akkreditierung vorbereiten. Diese Arbeit ist unverzichtbar — aber sie ist nicht das gleiche wie ein marktfähiger Studiengang. Ein Studiengang, der fachlich exzellent gebaut ist, aber im Markt nicht ankommt, hilft niemandem.
Curriculum, Lehrende, Forschungsbezug, Praxisanteile, Studienformat — die fachliche Substanz bleibt Fundament und Kern.
Wettbewerb, Nachfrage, Trends, regionale und überregionale Positionierung. Wo bestehen freie Räume, wo ist der Markt übersättigt?
Wer kommt realistisch infrage, mit welchen Motiven, Fragen und Barrieren? Die Zielgruppe entscheidet über Format und Ansprache.
Welche Berufsperspektiven sind glaubwürdig kommunizierbar? Ein Studiengang lebt von der Anschlussfähigkeit im Beruf.
Lässt sich der Studiengang einfach erklären, suchen, vergleichen? Was nicht kommunizierbar ist, wird nicht gefunden.
Wie verbinden sich Studienangebot und Studienort kommunikativ? Der Standort ist Teil des Versprechens.
Wir lernen Fakultät, Studienangebot, strategische Ziele und interne Rahmenbedingungen kennen. Gespräche mit Studiengangsleitung, Lehrenden, Dekanat und Studienberatung. Sichtung von Materialien und Bewerbungs-/Einschreibedaten.
Markt-, Wettbewerbs-, Zielgruppen- und Berufsfeldanalyse. Erste Hypothesen zu Profil, Name, Format und Positionierung. Workshops mit der Fakultät, um Erkenntnisse in Konzeptbausteine zu überführen.
Konzeptbausteine werden geprüft — intern durch die Akteure und idealerweise durch erste Validierungsformate mit Zielgruppen-Vertretern: kurze Interviews, Kommunikationstests, Landing-Page-Tests. Korrekturen werden eingearbeitet.
Wir begleiten die Umsetzung — Studiengangsseite, Kommunikation, interne Verankerung, Vorbereitung der ersten Kampagne. In dieser Phase wird aus dem Konzept ein im Markt sichtbares Studienangebot.
Wir trennen Studiengangsentwicklung und Studiengangsmarketing bewusst, weil sie unterschiedliche Logiken haben. Entwicklung entscheidet, was angeboten wird — Inhalte, Format, Profil, Zielgruppe, Positionierung. Marketing entscheidet, wie darüber kommuniziert wird — Kanäle, Botschaften, Maßnahmen, Funnel.
Studiengangsmarketing kann nicht reparieren, was in der Entwicklung falsch gelaufen ist. Ein Studiengang ohne klare Zielgruppe lässt sich kommunikativ nicht zielgruppenscharf machen. Ein Studiengang mit unverständlichem Namen wird auch durch keine Kampagne suchfähig. Wer in der Entwicklung sauber arbeitet, spart in der Vermarktung erheblich.
Entscheidet, was angeboten wird.
Inhalte · Format · Profil · Zielgruppe · Positionierung
Entscheidet, wie kommuniziert wird.
Kanäle · Botschaften · Maßnahmen · Funnel
Nein. Curricular-Entwicklung gehört in die Fakultät — das ist Hochschulautonomie. Wir bringen die Markt-, Zielgruppen- und Kommunikationsperspektive ein, die in der curricularen Arbeit oft fehlt. Diese Trennung respektieren wir.
Wir akkreditieren keine Studiengänge — das ist Aufgabe der Akkreditierungsagenturen. Wir helfen aber dabei, dass das Studiengangskonzept für die Akkreditierung gut vorbereitet ist und dass die strategische und kommunikative Dimension dort sichtbar wird, wo sie heute zunehmend erwartet wird.
Ja, das ist ein häufiger Anlass. Wir arbeiten als externe Mittler zwischen den Logiken. Fakultäten denken oft fachlich, Hochschulkommunikation denkt zielgruppenorientiert. Beides ist richtig — die Verbindung muss aber bewusst hergestellt werden.
Das hängt von Umfang, Anzahl der Workshops und Tiefe der Validierung ab. Ein kompakter Studiengangsentwicklungs-Sprint durchläuft die ersten drei Phasen in vier Wochen; eine vollständige, mehrmonatige Begleitung mit allen vier Phasen ist entsprechend umfangreicher. Im Erstgespräch schätzen wir den Aufwand für Ihre konkrete Situation ein und nennen einen verbindlichen Rahmen.
Ja. Weiterbildungsangebote folgen einer eigenen Logik — kürzere Entscheidungszyklen, andere Zielgruppen, B2B-Anteile — aber die methodischen Grundlagen sind ähnlich. Wir beraten Hochschulen und Akademien bei Weiterbildungsangeboten und MBA-Programmen.
Studiengangsentwicklung ist Teil der strategischen Hochschulberatung. Hier finden Sie das Gesamtbild: Profil, Marke, Struktur, Wachstum.
→ MarketingWas in der Entwicklung entschieden wird, wird im Studiengangsmarketing kommuniziert. Entwicklung steht davor — nicht daneben.
→ AngebotDer Studiengangsentwicklungs-Sprint und weitere buchbare Formate für Fakultäten und Hochschulleitungen.
→Ein erstes Gespräch zu Ihrem Vorhaben — neuer Studiengang, Reform, Repositionierung oder Portfolio-Prüfung — ist kostenfrei und unverbindlich. Im Anschluss erhalten Sie eine kurze schriftliche Einordnung, wo aus unserer Sicht der größte Hebel liegt.