Die Student Relationship Journey (SRJ) ist ein integrierter Ansatz zur systematischen Gewinnung und Bindung von Studierenden — von der Schulzeit über das Studium bis weit über den Abschluss hinaus. Sie richtet alle Bereiche einer Hochschule auf ein konsistentes Erlebnis für die passenden Studierenden aus.
Mit dem „Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken“ hängt die staatliche Finanzierung von Forschung und Lehre zunehmend davon ab, wie gut es Hochschulen gelingt, Studierende zu gewinnen und für die Studienzeit an sich zu binden. Junge Menschen und Talente sind eine knappe und anspruchsvolle Zielgruppe — für Unternehmen wie für Hochschulen.
Hochschulen müssen sich diesem Wettbewerb stellen: ihre Anziehungskraft stärken und zugleich ihre Beziehungsfähigkeit zu Studierenden ausbauen. Wer beides systematisch angeht — und nicht als getrennte Aufgaben behandelt — verschafft sich einen Wettbewerbsvorteil, den einzelne Kampagnen nicht erzeugen können.
Die meisten Hochschulen behandeln Studierendengewinnung und Studierendenbindung als getrennte Welten — mit unterschiedlichen Abteilungen, Zielen und Kennzahlen. Die SRJ denkt beides zusammen, über die gesamte Beziehung hinweg.
Systematisch die passenden Studierenden erreichen — bereits während ihrer Schulzeit. Nicht möglichst viele, sondern die, für die die Hochschule wirklich das richtige Angebot ist.
Studierende über das gesamte Studium und weit über den Abschluss hinaus binden — bis ins Alumni-Dasein. Aus Studierendenerfahrung wird dauerhaftes Hochschulkapital.
Von der ersten Wahrnehmung in der Schulzeit bis zur langfristigen Alumni-Beziehung. Die systematische Berücksichtigung der gesamten Student Journey macht den Wettbewerbsvorteil erkennbar, schärfbar und nutzbar.
Der Kern der SRJ ist eine Verschiebung der Perspektive. Nicht mehr „Hochschulstrategie führt zu Markenstrategie“, sondern „Hochschulstrategie führt zu Zielwahrnehmung“. Die Frage ist nicht mehr nur, wie sich die Hochschule darstellen will — sondern wie sie von den passenden Studierenden tatsächlich wahrgenommen wird.
Das richtet alle Hochschulbereiche auf ein konsistentes Studierenden-Erlebnis aus: Forschung, Lehre, Studiengangsmanagement, Marketing, Wissenschaftskommunikation, Studierendenservice, Zulassung, Verwaltung. Keiner dieser Bereiche arbeitet isoliert — jeder prägt, wie die Hochschule wahrgenommen wird.
Hochschulstrategie → Markenstrategie
Die Hochschule fragt: Wie wollen wir uns darstellen?
Hochschulstrategie → Zielwahrnehmung
Die Hochschule fragt: Wie werden wir von den passenden Studierenden wahrgenommen?
SRJ und die HEJ-Methode teilen dieselbe Denkschule. Wo die SRJ den durchgängigen Prozess von Gewinnung und Bindung beschreibt, gliedert die HEJ-Methode die inhaltliche Arbeit in acht konkrete Fokuspunkte — von Markenentwicklung über Touchpoint-Management bis zum Student Life Cycle. Beide ergänzen sich: die SRJ als Prozessrahmen, die HEJ-Methode als Fokus-Framework.
Zur HEJ-Methode und den acht FokuspunktenEinordnung der sich verändernden Rahmenbedingungen für die Hochschulfinanzierung und der zentralen Herausforderungen für Gewinnung und Bindung — als Grundlage für den nötigen Perspektivwechsel.
Die entscheidenden Kriterien für die Studien- und Hochschulwahl — anhand konkreter Praxisbeispiele. Was Studierende und ihre Eltern wirklich bewegt, und was das für ein attraktives Hochschulprofil bedeutet.
Die Elemente der Methode im Zusammenspiel: wie sich Angebot und Profil einer Hochschule systematisch so entwickeln lassen, dass sie für die passenden Studierenden starke Anziehungs- und Bindungskraft entfalten.
Die Inhalte werden konkret auf Ihre Hochschule angewendet: Analyse und Entwicklung eines attraktiven Profils zur Gewinnung und Bindung ausgewählter Studierendengruppen — direkt im Arbeitskontext.
Welche Instrumente, Prozesse und Strukturen die erfolgreiche Umsetzung braucht, damit die verschiedenen Hochschulbereiche wirksam zusammenarbeiten — inklusive relevanter Erfolgsgrößen und Kennzahlen.
Übergreifende Einordnung und ein konkreter Rahmen für die hochschulspezifische Umsetzung vor Ort — damit Ihre Hochschule die Methode eigenständig weiterführen kann.
Ein klarer, nachvollziehbarer Prozess zur systematischen Gewinnung und Bindung von Studierenden — anwendbar auf Ihre eigene Hochschule.
Konkrete Beispiele aus der Hochschulpraxis, die zeigen, wie einzelne Elemente wirken und ineinandergreifen.
Werkzeuge für die Weiterentwicklung der Hochschulattraktivität und der Beziehungsarbeit — direkt einsetzbar im Tagesgeschäft.
Die Basis, um durch schnelles, systematisches Handeln einen Vorsprung im Wettbewerb um die passenden Studierenden aufzubauen.
Die acht Fokuspunkte für strategisches Hochschulhandeln — das inhaltliche Framework zur SRJ als Prozessrahmen.
→ MarketingDie operative Seite: wie aus der SRJ-Perspektive konkrete Maßnahmen zur Gewinnung passender Studierender werden.
→ AngebotDas SRJ-Praxisseminar und weitere buchbare Formate — für Hochschulleitungen, Dekanate und Marketingteams.
→Ein erstes Gespräch zu Ihrer Situation — Gewinnung, Bindung, interne Aufstellung — ist kostenfrei und unverbindlich. Wir klären, ob ein SRJ-Praxisseminar, eine begleitete Umsetzung oder ein anderer Einstieg für Ihre Hochschule am sinnvollsten ist.