Hochschulkommunikation ist mehr als Pressearbeit. Sie umfasst Markenführung, PR, Stakeholder-Beziehungen, Wissenschaftskommunikation, interne Kommunikation und Krisenkommunikation. Wir beraten Hochschulleitungen und Kommunikationsabteilungen strategisch — vom Präsidium bis zur Pressestelle.
Hochschulkommunikation muss drei sehr unterschiedliche Welten gleichzeitig bedienen — mit Inhalten, die für eine Welt passen, aber für eine andere falsch klingen können. Dieser Spagat ist die zentrale Herausforderung der Disziplin.
PR im klassischen Sinn: Pressearbeit, Medienkontakte, Wissenschaftskommunikation, Transferkommunikation, Owned Media, Social Media, Reputationsmanagement. Die Hochschule spricht zur breiten Öffentlichkeit und zu fachspezifischen Medien.
Politik, Ministerien, Wissenschaftsrat, Akkreditierungsagenturen, Stifter, Förderer, Wirtschaft, andere Hochschulen. Diese Kommunikation ist formaler, hochpolitisch, ressourcenkritisch — und oft entscheidender als jede Werbekampagne.
Lehrkörper, wissenschaftliche Mitarbeitende, Verwaltung, Studierende, Alumni. Die interne Kommunikation entscheidet darüber, ob strategische Initiativen wirklich getragen werden — oder im Tagesgeschäft versanden.
Wie wird die Hochschule wahrgenommen, und wie soll sie wahrgenommen werden? Wir entwickeln Markenstrategien, die intern getragen und extern erkannt werden.
Strategische Beratung für Pressestellen — von der inhaltlichen Ausrichtung über Themenplanung bis zu Sparring in komplexen Pressesituationen.
Forschungsergebnisse, Drittmittelprojekte und Wissenstransfer kommunikativ tragfähig machen — gegenüber Fachöffentlichkeit, breiter Öffentlichkeit und Förderern.
Beziehungspflege zu Ministerien, Politik, Wissenschaftsrat und anderen institutionellen Akteuren. Strategisch, nicht punktuell.
Strategische Initiativen, organisatorische Veränderungen und kulturelle Verschiebungen brauchen eigene Kommunikationslogik. Wir beraten Präsidien und Kanzler bei Change-Phasen.
Vorbereitung auf und Begleitung in Krisensituationen — von Skandalen und öffentlicher Kritik bis zu internen Konflikten mit Außenwirkung.
Langfristige Pflege und Verteidigung des öffentlichen Bildes der Hochschule. Beobachtung, Bewertung und strategische Reaktion.
Hochschulpolitisch sensible Themen — KI, Diversität, Internationalität, Forschungsethik, Konflikte — brauchen abgestimmte Sprachregelungen, die intern getragen sind und extern überzeugen.
Eine neue Präsidentin braucht ein eigenes kommunikatives Profil. Wir begleiten die ersten 100 Tage strategisch.
Hochschulentwicklungspläne werden im Senat beschlossen, aber kommunikativ oft nicht umgesetzt. Wir bauen die Brücke.
Öffentliche Kritik, mediale Skandale, Konflikte mit Studierenden oder Mitarbeitenden — wir beraten zur strategischen Antwort.
Akkreditierungen, Berufungen, Bauprojekte, Fusionen — alle brauchen kommunikative Begleitung.
Wenn interne Spannungen die öffentliche Wahrnehmung der Hochschule prägen, ist strategisches Eingreifen nötig.
Eine Hochschule, die internationaler werden will, braucht ein kommunikatives Setup, das in mehreren Sprachen und Kontexten trägt.
Wenn Mittel zur Diskussion stehen, ist gute Stakeholder-Kommunikation entscheidend.
Sparring auf Präsidiumsebene für kommunikative Schlüsselfragen.
Methodische Unterstützung für interne Kommunikationsabteilungen.
Für Kommunikationsteams, Präsidien und Dekanate.
Strukturiertes Trockentraining für den Ernstfall — bevor er eintritt.
In Schlüsselphasen mehrwöchige enge Begleitung der Kommunikation.
Für Präsidien, Dekanate und Sprecherrollen in kommunikativen Schlüsselsituationen.
Hochschulkommunikation und Hochschulmarketing werden oft vermischt, sind aber zwei Disziplinen mit unterschiedlicher Logik. Beide können sich gegenseitig stärken — aber nur, wenn ihre Unterschiede respektiert werden.
Operativ ja, strategisch nein. Pressestellen sind hervorragend in Tagesgeschäft, Medienkontakten und Krisenroutinen. Strategische Fragen — neue Markenpositionierung, Stakeholder-Strategie, Change-Kommunikation, sensible Sprachregelungen — überschreiten oft die Ressourcen und Mandate operativer Pressearbeit.
Wir setzen keine PR um. Wir beraten zu strategischer Kommunikation. PR-Agenturen sind oft hervorragend in Pressearbeit, Eventkommunikation oder Public Relations für einzelne Themen. Strategische Hochschulkommunikation — die Frage, wofür die Hochschule überhaupt steht und wie sie das in allen Stakeholder-Beziehungen konsistent vertritt — ist eine andere Disziplin.
Ja, aber wir empfehlen, vorbereitet zu sein. Akute Krisenkommunikation ist effektiver, wenn Krisensimulationen, Sprachregelungen und Verantwortlichkeiten vorher geklärt wurden. Wenn die Krise schon da ist, beraten wir trotzdem — aber mit reduziertem Handlungsspielraum.
Außenperspektive, methodische Strenge und Erfahrung aus anderen Hochschulen. Wir sehen oft Dinge, die intern selbstverständlich geworden sind und deshalb nicht mehr hinterfragt werden. Und wir bringen Vergleichswissen mit: Was machen andere Hochschulen in vergleichbaren Situationen?
Kommunikation ist Teil der strategischen Hochschulberatung. Hier finden Sie das Gesamtbild: Profil, Marke, Struktur, Wachstum.
→ MarketingDer Kontrast zur Kommunikation: Marketing zielt auf Studieninteressierte, Kommunikation auf alle anderen Stakeholder.
→ AngebotKonkrete Formate — Strategie-Workshop, Krisensimulation, Kommunikations-Coaching und mehr.
→Ein erstes Gespräch zu Ihrer kommunikativen Situation — Anlass, Stakeholder, bisherige Aufstellung — ist kostenfrei und unverbindlich. Im Anschluss erhalten Sie eine kurze schriftliche Einordnung, wo aus unserer Sicht der größte Hebel liegt.