Beratung / HEJ-Methode

Die HEJ-Methode. Acht Fokuspunkte für strategisches Hochschulhandeln.

Higher Education Journey ist unser Beratungsrahmen. Sie strukturiert, was sonst als Einzelmaßnahmen behandelt wird, in ein zusammenhängendes System. Jeder der acht Fokuspunkte kann isoliert bearbeitet werden — ihre eigentliche Wirkung entfaltet sich im Zusammenspiel.

Warum HEJ

Hochschulmarketing scheitert selten an einzelnen Maßnahmen.

Es scheitert daran, dass Marke, Studienangebot, Website, Kommunikation, Beratung und interne Abläufe nicht zusammenspielen — obwohl jede dieser Komponenten für sich ordentlich funktioniert.

Die HEJ-Methode bringt diese Komponenten in eine systematische Beziehung. Sie macht sichtbar, wo die schwächste Stelle liegt — und welche Maßnahme im aktuellen Zustand den höchsten Hebel hat.

01

Markenentwicklung

Hochschulen sind Marken — auch wenn das ungern ausgesprochen wird. Studieninteressierte verbinden mit jeder Hochschule eine Vorstellung, ob sie das bewusst gestaltet oder nicht. Markenentwicklung bedeutet, diese Vorstellung aktiv zu prägen.

Wofür steht die Hochschule? Was unterscheidet sie? Welches Versprechen kann sie einlösen?

02

Rebranding

Wenn Strategie, Zielgruppen oder Studienangebote sich verändern, muss auch das Bild der Hochschule überprüft werden. Rebranding ist keine ästhetische Frage, sondern eine strategische — Positionierung, Sprache, Profil, Haltung.

Passt das aktuelle Bild noch zur strategischen Realität? Wo entsteht Reibung zwischen Selbstbild und Außenwirkung?

03

Mindset

Studieninteressierte sind keine Verwaltungsvorgänge. Sie erwarten Orientierung, Service und schnelle Antworten — und vergleichen das Hochschulerlebnis mit dem Niveau aus anderen Lebensbereichen.

Wie wird vom „Bewerber“ zum „Klienten“ gewechselt — sprachlich, prozessual, kulturell?

04

Touchpoint

Website, Messe, Social Media, Beratung, E-Mail und Bewerbung müssen als zusammenhängende Erfahrung funktionieren. Eine einzelne Optimierung an einem Touchpoint kann mehr bewirken als drei separate Kampagnen.

Welche Touchpoints existieren zwischen erster Suche und Einschreibung? Wo brechen sie ab?

05

Interne Netzwerke

Gutes Hochschulmarketing entsteht, wenn Kommunikation, Fakultäten, Studienberatung und Verwaltung abgestimmt arbeiten. Die meisten Probleme im Hochschulmarketing sind keine Marketing-Probleme — sie sind Abstimmungsprobleme.

Wo sind die Schnittstellen, an denen Studieninteressierte verloren gehen?

06

Course Development

Ein Studiengang hat eine Zielgruppe. Deshalb sollte Marketing schon bei Entwicklung und Weiterentwicklung mitgedacht werden — nicht erst, wenn der Studiengang fertig ist.

Wie wird verhindert, dass nach drei Jahren Akkreditierungsarbeit ein Studiengang im Markt nicht ankommt?

07

Standort vs. Studienort

Nicht nur der Studiengang zählt. Auch Campus, Stadt, Erreichbarkeit, Wohnsituation und Lebensgefühl beeinflussen die Studienentscheidung — manchmal mehr als der fachliche Inhalt.

Wie wird der Standort kommunikativ genutzt? Wie verbinden sich Hochschulmarke und Standortmarke?

08

Student Life Cycle

Hochschulmarketing endet nicht mit der Bewerbung. Es reicht von der ersten Suche über Studium und Bindung bis zu Alumni-Beziehungen. Wer den vollen Lebenszyklus denkt, gewinnt dauerhafte Botschafter.

Wo endet Ihre Studienmarketinglogik aktuell? Wie wird aus Studierendenerfahrung dauerhaftes Hochschulkapital?

In der Praxis

Drei typische Anwendungsfälle.

Fall 01

Vollständige Standortbestimmung.

Eine Hochschule durchläuft alle acht Fokuspunkte, identifiziert den jeweiligen Reifegrad und priorisiert die Bereiche mit dem höchsten Handlungsbedarf. Der MAGISTER Kompass ist dafür die effizienteste Eintrittsroute.

Fall 02

Fokussierte Bearbeitung.

Eine Hochschule weiß, dass ein bestimmter Punkt — etwa Touchpoint-Logik oder Course Development — der aktuelle Engpass ist, und arbeitet diesen gezielt durch.

Fall 03

HEJ als gemeinsame Sprache.

Eine Hochschule führt die HEJ-Methode als internes Vokabular ein, damit Marketing, Kommunikation, Studienberatung und Fakultäten dieselben Begriffe verwenden, wenn sie über die Student Journey sprechen.

Anwendungskontexte

Wer mit der HEJ-Methode arbeitet.

Die HEJ-Methode kommt typischerweise an diesen Stellen zum Einsatz — überall dort, wo Hochschulen die Student Journey systematisch denken wollen.

01Strategiebildung im Präsidium
02Hochschulentwicklungsplanung
03Marketing-Strategieworkshops auf Fachbereichsebene
04Studiengangsentwicklung und -reform
05Audits und Standortbestimmungen
06Schulung interner Teams
07Begleitung von Webrelaunch-Prozessen
MAGISTER Kompass

Ihren HEJ-Reifegrad in 15 Minuten bestimmen.

Der MAGISTER Kompass ist eine kostenfreie, geführte Selbstanalyse entlang der acht Fokuspunkte. Sie erhalten eine strukturierte Einordnung, wo Ihre Hochschule steht — und welche Themen für Sie am ehesten anstehen.

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Die Methode kennenlernen — im Gespräch.

Ob vollständige Standortbestimmung, fokussierte Bearbeitung eines Engpasses oder Einführung als internes Vokabular — im Erstgespräch klären wir, wie die HEJ-Methode für Ihre Hochschule am meisten leistet. Kostenfrei und unverbindlich.

Telefon 089 24416984
E-Mail hochschulberatung@magister.de
Adresse Theresienstr. 40, 80333 München